U.S. Roadtrip #3 / San Francisco analogue

10:07


My fairest fellows and loves,

es ist so viel passiert in den letzten Wochen, ich weiß nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Vielleicht ist mein Geburtstag ganz gut, ich bin jetzt auch endlich 18 und muss mich auf all meinen Abenteuern für mich selbst verantworten. Ich hatte einen wundervollen Geburtstag und bin mal wieder unglaublich dankbar für meine wunderbare Familie und meine Freunde aus aller Welt. 
Ich bin nun aus den Vereinigten Staaten zurück und hatte jede Menge Film zum Entwickeln, gleich am ersten Tag zuhause bin ich also voller Vorfreude in den Fotoladen gerannt und habe mir Abzüge von den Bildern machen lassen. Ich hatte einige Probleme mit der analogen Spiegelreflex Kamera, die mein Papa mir einmal zum Geburtstag geschenkt hatte. Mein Papa hat sie als Student schon gebraucht gekauft und sie einmal fallen lassen und für ihr Alter und ihre Geschichte hat die Minolta X-70 Unglaubliches geleistet - aber es gibt für alles ein Ende. Im deYoung Museum hat sie sich dann ein für alle mal von mir verabschiedet. Trotz den Wehwehchen mit der Blende und Belichtungszeit sind einige ganz wunderbare Bilder von der Westküste entstanden! Also Licht an und Vorhang für die letzten Bilder meiner ersten analogen Spiegelreflex!



Dazu meinen West Coast Soundtrack (die Lieder, die mir auf diesem Teil der Reise einfach nicht aus dem Kopf wollten): 

          

         

          

 





  Küste bei Pebble Beach am 17 Mile drive, zwei meiner Lieblingsbilder!




  The Kelp und gigantic Jellyfish im Monterey Bay Aquarium, zwei Bilder, die eigentlich nichts geworden sind, wenn man Schärfe und Licht betrachtet, aber ich finde sie haben trotzdem etwas!

 Das schöne Santa Cruz... Seelöwen, Vergnügungsparks, Surfer und eine riesige Seebrücke.


Mein zweitliebstes Bild, eines, das ich irgendwie doppelt belichtet habe und jetzt Chinatown und eine Straßenszene aus dem Cable Car festhält. Solche Unfälle sind immer das Beste an analoger Fotografie. 



Ein Farmers-Market Stand im Ferry Building Market Place, falls ihr irgendwann nach San Francisco kommt, müsst ihr dort hin - wenn ihr Essen so sehr liebt wie ich. Von frischem Fisch über Trüffelstände und Weinhändler zu selbstgemachter Pasta und Organic Local Food Händlern. Das ultimative Paradies für gutes Essen. 



 Zwei F-Line Straßenbahnen und Love wins in THE CASTRO. Vielleicht mein Lieblingsviertel in San Francisco.
 
"One cone of green tea icecream, please!" Swensen's icecream hat das beste Grüntee Eis auf der Welt. Amen.


Das musste natürlich auch sein, wenn schon denn schon, nicht wahr? Lombard Street leider ohne Herbie, aber trotzdem super. 


Ich finde, das musste auch sein. Golden Gate Bridge, so wie sie leibt und lebt, in dem Nebel, den sie verdient. Eine echt schöne Brücke, die ein absolutes Baumeisterwerk ist. Wenn man schon mal da ist: Es ist großartig, sich der Stärke und Größe der Brücke bewusst zu werden oder sie einfach auf sich wirken zu lassen, auf Fotos und Erinnerungspostkarten bekommt man dieses Gefühl nämlich nie. 

Es ist schwierig, all die Gedanken und Phrasen in meinem Kopf festzuhalten, wenn ich so viel unterwegs bin, wie im letzten Monat. Deswegen hoffe ich, dass ihr mir verzeiht, dass ich diesmal wieder den Bildern die Aufmerksamkeit überlasse und nicht all meine Gedanken ausführe. Ich arbeite an einem Post über meine Tage im schwedischen Sommer und da diese Zeit ziemlich viel in meinen Gedanken angestoßen hat, wird es morgen hoffentlich auch wieder mehr Worte als Bilder geben

Ich hatte eine großartige Zeit an der Westküste und ich glaube, dass San Fracisco mir am besten gefallen hat. Eine sehr bunte, offene Stadt, die so vielfältig und gleichzeitig ziemlich simpel schön ist. Vielleicht ist es die Liebe zur Kunst und zur Musik, die die Künstler mitbringen, die hierher kommen. Vielleicht ist es aber auch das Gefühl von all den großen Träumen, die abends in dicken Nebelwolken über die Hügel ins Tal sinken. San Francisco hat mir auf eine ganz stille Art und Weise etwas gegeben, was ich nicht ganz genau benennen kann. Aber ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es sich dabei um einen Zuspruch handelt, dass ich freier bin, als ich eigentlich glaube, und dass ich mit dem, was mir gegeben ist, etwas kleines großartiges für mich selbst schaffen kann. Irgendwas mit Glück jeden Tag in den kleinen Dingen finden, irgendwas, was mir das Gefühl gibt, dass "sich verloren fühlen" auch voller Hoffnung sein kann. 

Wenn ihr es irgendwie möglich machen könnt - reist vor euren letzten Gedanken nach San Francsico. Als letztes möchte ich euch noch einen Film mit auf den Weg geben, den ich in Amerika gesehen habe und ihn sofort auf meine "Filme, die wirklich gut sind, und mich überrascht haben"-Liste gesetzt, wahrscheinlich an zweiter oder dritter Stelle (und die Liste ist lang!). Ansehen und nach San Francsico fahren!
  

Big hug, spread the love. 

Euer Mädchen vom Meer

You Might Also Like

1 Kommentare

  1. Deine Bilder gefallen mir sehr sehr gut - tolle Impressionen aus San Francisco. Und: Deine Playlist ist ebenfalls großartig :)

    Liebe Grüße,
    Caro

    AntwortenLöschen

Subscribe